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Jodo (Stockkampf)

OSensei Morihei Ueshiba (1883 - 1969)

Jodo ist eine alte japanische Kampfkunst mit dem Jo, einem Hartholzstock von 128 cm Länge.

Der Jo wird im Jodo nicht wie sonst beim Stockfechten gegen einen anderen Stock, sondern ausschließlich zur Verteidigung gegen das japanische Schwert (Katana) benutzt. Ein Katanaschnitt kann einen Jo gebrauchsuntauglich machen, aber kaum durchtrennen; umgekehrt ist ein geübter Jodoka imstande, mit einem Jo-Hieb ein Katana zu zerbrechen oder einen tödlichen Körpertreffer (etwa zur Schläfe oder zum Solarplexus) zu führen. Im Training wird das Katana durch ein hölzernes Bokken simuliert.

Entstehung

Jodo wurde ca. 1605 von dem Samurai Muso Gonnosuke begründet. Die Überlieferung berichtet, dass Muso Gonnosuke als Schwertkämpfer unbesiegt war, bis er sich bei einer Begegnung mit Musashi Miyamoto (berühmter Samurai des 16. Jahrhundert) hilflos gegen dessen überlegener Schwerttechnik fand. Daraufhin meditierte er, bis er im Traum eine Eingebung hatte und daraufhin den Jo entwickelte. Dementsprechend wurde seine neue Kampfkunst später Shindo Muso Ryu (auch Shinto Muso Ryu) genannt (etwa: Muso-Schule des himmlischen Wegs).

Techniken

Der Jo ist ca. 30 cm länger als ein Katana, aber deutlich kürzer und damit wendiger als ein Bo. Er wird ebenfalls beidhändig geführt; dabei können die Hände umgreifen, den Jo wenden, oder ihn vor und zurück gleiten lassen. Der Jo wird je nach dem Ziel des Stoßes oder Schlages unterschiedlich geführt:

Dies sind nur einige Techniken mit dem Jo.

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